Krisencheck kommt ohne Benutzerkonto aus und betreibt keinen eigenen Server. Alles, was du in der App anlegst — Haushalt, Vorräte, Einkaufsliste, Checklisten-Fortschritt, Tagebuch-Einträge, Einstellungen — bleibt ausschließlich auf deinem Gerät.
Es gibt keine Werbung, keine Analyse-Werkzeuge und kein Nutzungs-Tracking. Wir erfahren nicht, dass du die App benutzt, und schon gar nicht, wie.
Eine Ausnahme gibt es, und sie steht hier bewusst weit oben statt im Kleingedruckten: Die Kartenfunktionen müssen Daten an drei externe Dienste schicken, sonst könnten sie nicht funktionieren. Welche das sind und was sie erfahren, steht im übernächsten Abschnitt.
Haushaltsangaben (Personenzahl, Alter, Verpflegungsdauer), Vorratsbestände und Einkaufslisten, der Fortschritt in den Krisenchecklisten, deine Tagebuch-Einträge aus dem Bereich Ruhe & Resilienz sowie sämtliche App-Einstellungen werden nur lokal gespeichert.
Diese Daten werden nicht übertragen, nicht gesichert und nicht ausgewertet. Sie sind auch für uns nicht einsehbar. Wenn du die App löschst, sind sie weg — es gibt keine Kopie an anderer Stelle, aus der sie sich wiederherstellen ließen.
Tagebuch-Einträge können sehr persönliche Inhalte enthalten. Sie liegen im geschützten App-Speicher deines Geräts. Beachte, dass eine allgemeine Gerätesicherung (etwa iCloud- oder Google-Backup) je nach deinen Systemeinstellungen auch App-Daten mitsichern kann; das steuerst du in den Einstellungen deines Betriebssystems, nicht in dieser App.
In den Einstellungen kannst du das Tagebuch sperren, sodass es erst nach Face ID, Touch ID oder Gerätecode angezeigt wird. Damit du weißt, was das leistet: Es verhindert, dass jemand mit deinem entsperrten Handy einfach mitliest. Es ist ausdrücklich keine Verschlüsselung — die Einträge bleiben auf dem Gerät lesbar, wenn es mit entsprechenden Werkzeugen ausgelesen wird oder ein unverschlüsseltes Backup existiert.
Die App fragt den Zugriff auf deinen Standort erst dann ab, wenn du die Karte tatsächlich benutzt — nicht beim ersten Start. Du kannst ihn verweigern; die übrigen Module funktionieren dann unverändert weiter, nur die Karte kann sich nicht auf dich zentrieren.
Angefordert wird ausschließlich der Zugriff, während die App benutzt wird. Es gibt keinen Hintergrund-Standort und keine Bewegungserfassung.
Dein Standort wird nicht von uns gespeichert und nicht protokolliert. Er wird auf dem Gerät verwendet, um die Karte zu zentrieren und die Entfernung zu einem gesetzten Punkt zu berechnen.
Um Anlaufstellen in deiner Nähe zu finden, muss allerdings eine Suchanfrage an einen externen Kartendienst gehen, und die enthält notwendigerweise, wo ungefähr gesucht werden soll. Damit dabei nicht mehr preisgegeben wird als nötig, runden wir die Koordinaten vor dem Absenden auf etwa 110 Meter. Der Dienst erfährt also die Gegend, nicht deinen genauen Standort.
Kartendarstellung — OpenFreeMap: Beim Anzeigen der Karte werden Kartenkacheln nachgeladen. Der Dienst erfährt dadurch, welchen Kartenausschnitt du betrachtest, sowie technisch unvermeidbar deine IP-Adresse.
Suche nach Anlaufstellen — Overpass API (OpenStreetMap; Hauptinstanz overpass-api.de, ersatzweise die öffentliche Spiegelinstanz overpass.kumi.systems, wenn die Hauptinstanz nicht antwortet): Erhält die auf etwa 110 Meter gerundeten Koordinaten des Suchmittelpunkts, den Suchradius und die Kategorien, nach denen gesucht wird.
Ortssuche — Nominatim (OpenStreetMap): Erhält den Suchbegriff, den du eingibst, sofern du die Ortssuche benutzt.
An alle drei Dienste wird keine Kennung übermittelt, die dich oder dein Gerät wiedererkennbar macht. Es gibt keine Konto-, Geräte- oder Werbe-ID. Was diese Anbieter mit den bei ihnen anfallenden Verbindungsdaten tun, richtet sich nach deren eigenen Datenschutzbestimmungen.
Wenn du Kartenmaterial für die Offline-Nutzung herunterlädst, findet der Netzwerkzugriff nur während des Downloads statt. Danach lässt sich die Karte in diesem Gebiet ohne Verbindung anzeigen.
Die App fordert drei Berechtigungen an, und jede erst in dem Moment, in dem du die zugehörige Funktion benutzt: den Standort, während die App benutzt wird, die Kamera und die Mitteilungen.
Die Kamera wird ausschließlich zum Scannen von Barcodes auf Lebensmittel- und Medikamentenpackungen verwendet, und nur, solange der Scanner offen ist. Es wird kein Bild gespeichert, kein Bild übertragen und keine Aufnahme angefertigt — die Auswertung des Codes geschieht auf dem Gerät. Du kannst die Berechtigung verweigern und alles von Hand eintragen; alle übrigen Funktionen bleiben unberührt.
Mitteilungen werden nur gefragt, wenn du die Ablauf-Warnung für Vorräte oder Medikamente einschaltest. Die Warnungen werden vollständig auf dem Gerät geplant und ausgelöst — es gibt keinen Push-Dienst, keinen Server und kein Gerätetoken, das irgendwohin gemeldet würde. Weder Apple noch wir erfahren, worauf eine Warnung sich bezieht. Lehnst du ab, funktioniert alles Übrige weiter; es erscheint dann nur keine Erinnerung.
Mikrofon, Kontakte, Fotos, Gesundheitsdaten, Bewegungsdaten und Hintergrundstandort werden nicht angefordert.
Beim Teilen einer Vorrats- oder Einkaufsliste wird das Teilen-Menü deines Betriebssystems geöffnet. Was mit der Liste geschieht, entscheidest allein du mit der Wahl des Ziels; die App überträgt von sich aus nichts. Beim Empfangen wählst du selbst eine Datei aus; die App liest ausschließlich diese eine Datei und durchsucht deinen Speicher nicht.
Es sind keinerlei Analyse-, Absturzbericht- oder Werbebibliotheken eingebunden. Keine Nutzungsstatistik, keine Sitzungsaufzeichnung, kein Profil.
Sollte künftig eine freiwillige Absturzberichterstattung hinzukommen, wird sie ausdrücklich zustimmungspflichtig sein und ohne Standort- oder Inhaltsdaten auskommen. Bis dahin gibt es sie schlicht nicht.
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist:
Robert Annau, Sindelargasse 78, 1100 Wien, Österreich
Anfragen zum Datenschutz richtest du an roteran1308@gmail.com. Dieselbe Adresse steht im Impressum und dient auch für Rückmeldungen zur App.
Zuständige Aufsichtsbehörde ist damit die Österreichische Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien. Das Beschwerderecht besteht daneben auch bei der Aufsichtsbehörde deines gewöhnlichen Aufenthaltsorts.
Die Datenschutz-Grundverordnung gibt dir Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch.
In der Praxis laufen sie hier weitgehend ins Leere, und zwar zu deinen Gunsten: Da wir keine personenbezogenen Daten erheben, speichern oder verarbeiten, gibt es bei uns nichts, worüber wir Auskunft geben oder was wir löschen könnten. Deine Daten liegen auf deinem Gerät und unterliegen vollständig deiner Kontrolle — löschen kannst du sie in der App selbst oder durch Deinstallation.
Es besteht ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde — welche das ist, steht im vorigen Abschnitt.
Ändert sich, welche Daten die App überträgt, wird diese Erklärung vor der Auslieferung der geänderten Fassung angepasst.